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Wissenschaftlicher Unterricht


Natürliches Färben und pflanzliche Farben

Diese Ausbildungskurse entdecken Ihnen in der Praxis: die natürliche Färbung, die pflanzlichen Farbstoffe, die verschiedenen Farbbäder, das Krapprot, den Purpur, die Techniken des 'shiboris', die Herstellung von Indigo, die Techniken desw Stoffbeizens,...
Die Kurse richten sich sowohl an Handwerker als auch an Amateure und Fachleute des Textilen.


  Bücher über das Färben und die Textilien

INDIGOFÄRBEN DURCH FERMENTIERUNG : Aboubakar FOFANA
Während des Kurses wird ein Indigo-Kübel errichtet mit den verschiedenen Etappen der Vorbereitung des Färbebades und besonders das progressive Zufügen von Bestandteilen zum "sukumo", um die Fermentierung zu fördern.
Danach wird mit Indigo durch Fermentierung gefärbt: parallel zum Aufbau des Bottichs, werden wir die Indigo-Färbung in einem zuvor errichteten Bottich in Angriff nehmen, aber auch mit Hilfe von im Färbergarten des Konservatoriums der Ocker gesammelten Blätter. Wir werden ebenfalls aus frischen Blättern Indigostärke produzieren.
Datum: Sommer 2006.
  Reservierung
 

TECHNIKEN DES TRADITIONELLEN FÄRBENS DES BOGOLAN : Aboubakar FOFANA
Aboubakar Fofana ist Graphiker, Kalligraph und Textildesigner, praktiziert und unterrichtet den Bogolan und forscht imm Bereich der traditionellen Techniken des pflanzlichen Färbens in Westafrika. Während des Kurses geht es um:
- die Vorbereitung der Bäder (Aufgießen und Abkochung der Blätter und Rinden) und Ausführen der Färbungen
- die Anfertigung der Motive (Anwendung von Ton, Arbeit in negativ)
- die Durchführung aller auf einander folgenden Etappen des Bogolan
Das Ziel ist, für jeden Kursteilnehmer zu einem Endprodukt zu kommen. Jeder sollte auch schon vorher an einen Untergrund und an eine Skizze oder ein graphisches Projekt denken.
Datum: Sommer 2006.
  Reservierung

PFLANZLICHES FÄRBEN : INDIGO, KRAPPROT UND WAU : Karin Delaunay
Der Kurs kann auf deutsch und/ oder auf englisch gehalten werden.
Um die Fäden ihrer Tapisserien zu färben, praktiziert Karin Delaunay die Färberei seit mehr als 30 Jahren. Sie lässt an den Prozeduren teilhaben, die sie anspruchsvoll durchführt, um stabile und dauerhafte Färbungen zu erreichen. Sie lässt historische Pflanzen kennen lernen wie Indigo, die Färberröte und den Färberwau. In drei Tagen werden die theoretischen Grundlagen und die praktischen Methoden des Färbens vermittelt.
Der Kurs beinhaltet einen Besuch des 'Jardin des Teinturiers™' der auf dem Gelände des Konservatoriums eingerichtet ist und die Anfertigung einer Palette und der mit ihr verbundenen Rezepte (Legende für die Muster), ergänzt durch hilfreiche Adressen und eine praktische Bibliographie, sowie die Umsetzung der japanischen Methode des 'shibori'.

Die Geschichte des Indigo ist reich und erstreckt sich über die ganze Welt. Nach einer volkskundlichen und kulturellen Einführung werden mehrere Bottiche vorbereitet.
- Vorbereitung von zwei Bottichen zum Färben: Technik der Indigo-Färbung durch Fermentierung
- Anfertigen von 'shiboris' (traditionelle Technik der Reserven)
Für das Krapprot gibt es einen kurzen Abriss mit einem besonderen Augenmerk auf die Geschichte des Vaucluse
- Beizen der mitgebrachten Stoffmuster (Zubereitung mit Alaunsalz und Kesselsteincreme)
- Vorbereitung des Bades: Verwendung der Wurzel und des Staubes der Färberröte
- die Färbungen
- Vorbereitung der Nuancierungsbäder
Was den Färberwau betrifft, er gehört zu den seit dem Altertum bekannten Pflanzen. Sein Gelb ist unvergleichlich durch seine Intensität und seine Leuchtkraft. Kurze Geschichte dieser Pflanze.
- Beizen der Stoffmuster (Vorbereitung mit Alaun)
- Vorbereitung des Bades mit getrockneten und zerschnitteten Pflanzen
- die Färbung
- Vorbereitung verschiedener Nuanzierungsbäder und Doppelfärbung mit der Färberröte
Von den Kursteilnehmern mitzubringendes Material: 1 Schürze, 1 Paar Handschuhe, 1 Schere, geschlossene Schuhe, Stoffmuster Ihrer Wahl: Etamine aus nicht gefärbter Wolle, rafia non teint, Schals oder Tücher aus Seide, Baumwolle, weißes Leinen in grßem Format, etwa 1m²(diese Stoffe müssen weiß und gewaschen sein, wir werde sie gemeinsam zurecht schneiden für Ihre Palette), Klebeband, Nadeln und grober Faden, 1 Heft oder Bristolblätter für das Anlegen der Palette.
Datum: 20.-23. Mai, 29.-31. Juli
Angesprochenes Publikum: Privatpersonen, Fachleute des Textilen, Kostübildner, Teppichweber, Stylisten, Designer, Künstler  
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