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    Vorstellung der Kursleiter

Marielle BONNEFOI-PETERSON
Handwerkerin und Künstlerin, Marielle malt Buchstaben und Dekore. Sie benutzt Kalkfarben, Ölfarben, Acrylfarben, Eitempera und malt Fresken. Sie hat in Phnon Penh, Kambodscha, ein Atelier für Restaurierung historischer Gebäude geleitet. Seit 1990 hat sie in mehreren Unternehmen für die Ausbildung von Fachleuten in der Region PACA unterrichtet.

  Jean-Pierre BRAZS
In der Fabrik Mathieu hat Jean-Pierre Brazs 1996 in der Ausstellung Pratiques Pigments-Terres™ seine Art gezeigt, an verschiedenen Orten pigmentierende Materialien zu extrahieren und sich anschließend ihrer zu bedienen, um an ihrem Ursprungsort "diskrete Malereien" zu schaffen
Dieses Atelier zeigt seitdem dauerhaft seine Sammlung von farbigen Mineralien sowie die Paletten aus den extrahierten Pigmenten.
Der Ockerort der Fabrik Mathieu ist eines der Gebiete, mit denen Jean-Pierre Brazs eine besondere Beziehung unterhält, um an ihnen Materie und reflektiertes Licht zu manipulieren. Er sammelt dort Fragmente von Objekten und Werkzeugen, um sie umzuwandeln, indem er traditionelle Techniken der Ölmalerei und der Vergoldung auf Holz oder auf Metall benutzt, bevor er sie an dem Ort aufstellt. Was entfernt wurde, wird ersetzt oder wieder an seinen Platz gesetzt, aber in einer anderen Ordnung.
Werkstatt und Ateliers und Kurse: Jean-Pierre Brazs leitet innerhalb des Konservatoriums Einführungskurse in die malerischen Techniken wie Eitempera oder Enkaustik und die Techniken und Anwendungen der Ölmalerei.

Véronique CAYLA
Für Véronique Cayla, handelt es sich ebenso darum, die alte Vergoldung zu retten wie sie zu restaurieren in der reinsten Tradition, so wie sie im XVI. und XVII. Jahrhundert übermittelt wurde. Innerhalb des Konservatoriums führt sie in die Techniken der Vergoldung ein, Vorbereitung und auf einander folgende Schichten, die erlauben, Gold und Platinen in Dekore, Leinwände, Schmuck, Ikonen und Rahmen einzufügen.

David CRANSWICK
Dr. David Cranswick ist Absolvent der Königlichen Akademie der Künste in London, führt seitdem seine Ausbildung über die Geheimnisse der Meister der Renaissance fort. Als Maler zwischen zwei Ateliers, in London und in den Alpilles gibt er Kurse und Seminare im Institut Prince Charles.
Dr David Cranswick obtained first a Bachelor of Arts degree course at Camberwell School of Arts and Crafts, then in 1981, a Master of Arts (M.A) degree course at the Royal Academy of Arts, London. He received apprenticeship with the artist Cecil Collins and was awarded doctorate by the University of Wales for practical research into the working methods of the Old Masters. David is primarily a portrait artist but works also on still-life and landscape subjects. He grinds and prepares all his own pigments and glazing mediums are based on traditional recipes. David is also a part-time tutor to His Holiness Prince Michael of Kent.

Jean-François CHOLLEY
Es gibt im Vorgang des Abziehens mit bichromatisiertem Gummi einen physikalischen Bezug zum Bild und zum Material. Das verborgene Bild ist unter einer Pigmentschicht vorhanden und wird sich zeigen nach einem Auszug im Wasser von 1 bis 2 Stunden. Mit seinem Balgenapparat nimmt er Ihr Bild auf, um eine Platte zu erzeugen, die bereit ist, den Vorgang aufzunehmen. Die Effekte der Veränderungen werden je nach Untergrung und den gewählten Pigmenten erzielt.

Ode CUNHA PERINEL
Malerin, Plastikerin und Lehrerin, Ode Cunha Perinel ist Absolventin der Ecole Nationale des Beaux Arts von Abidjan und der Ecole des Arts Appliqués Duperré in Paris. Seit den 80er Jahren praktiziert sie den Druck im Studio der Kreation und verwaltet die künstlerische Leitung einer Werbeagentur. Seit 1993 unterrichtet sie hauptsächlich Farbe sowie Design und Typographie in der Ecole SUPCREA Grenoble.

Jamal DADDIS
Jamal Daddis hat den Tadelakt auf Baustellen in Marrakesch praktiziert. Sein Wissen verlangt die Verwendung von marrokanischem Kalk und entführt uns in ein von der ö:rtlichen Kultur geprägtes Universum. Sein Umzug nach Frankreich erlaubt ihm die Verbindung zwischen unseren beiden Kulturen herzustellen. Er hat hier auch eine besondere Anwendung des Tadelakt auf dekorativen keramischen Objekten und auf Mobiliar entwickelt, die seinen Unterricht der Wandfläche ergänzt.

Solène DELAHOUSSE
Im Anschluss an einen Kursus über das Fresko in Talien hat sie den Reichtum des Kalks und seine große dekorative Vielfalt entdeckt, die es erlaubt, eine unendliche Zahl von Wiedergaben zu erzielen. Solène lebt seitdem in Sri Lanka wo sie am Wieeraufbau mitwirkt und sich den weiblichen Opfern der Tsunami widmet.
Autorin des Werkes Tadelakt, un décor à la chaux

Karin DELAUNAY Textilgestalterin
Mein Abenteuer als Textilkünstlerin ist eng mit der Kunst des natürlichen Färbens verbunden.
 Ich habe schon 1971 angefangen Teppich-Skulpturen hochschäftig mit Wolle aus dem Handel zu weben. Die Farben der industriellen schienen mir den kreativen Prozess zu verarmen. Ich habe einige Versuche mit chemischer Färbung gemacht. Durch meine Ausbildung zur Biochemikerin war ich darauf vorbereitet, aber weder die Prozeduren noch die erzielten Farben stellten mich wirklich zufrieden. Als ich in der Enzyklopädie Diderot und d'Alembert die alten Techniken der Teppichweberei suchte, bin ich auf das Kapitel des Färbens gestoßen. Das war eine Offenbarung. Ich habe mich Kopf über in die Pflanzenfärbung un die mit Schildläusen gestürzt.
Zu jener Zeit habe ich Lydie Nencky getroffen, Pionierin der Erneuerung des natürlichen Färbens. Sie hat mich lebhaft ermuntert. Ich habe auch freundschaftliche Verbindungen mit Gretel Feder-Feddersen in Deutschland geknüpft. 1975 habe ich die Hunzinger im Haus der Handwerke der Kunst in Paris getroffen, fruchtbarer Ort des Austausches. Während all jener Jahre habe ich Wolle gefärbt, aber auch Seide, Sisal, Baumwolle, Leinen, Raphiabast. Ich war eingetaucht in ein Universum der visuellen, der taktilen und der Geruchseindrücke. Die Faser bewahren lange die Gerüche der Natur. Die langsame Arbeit mit jeder Pflanze erlaubt, die vielf&au8ml;ltigen Möglichkeiten ihrer Nuancen auszubreiten. Dieser Weg ist wesentlich für die Kreation. Außerdem haben jahrhunderte lange Erfahrungen die Kenntnis von soliden lichtbeständigen Farben guter und großer Farbkraft gebracht. Als ich ein gewisse Meisterschaft erreicht hatte, machte es mir große Freude, die Techniken zu unterrichten, meine Färbewissen weiter zu geben und die Arbeit der Farbe mit Schülern aller Horizonte zu teilen. Ich teile immer noch gerne, nach dreißig Jahren der Praxis, meine Freude, die Farbe in den Färbebädern erscheinen zu sehen.

Jean-Louis ESTEVE
Professor an der Ecole Estienne, Ecole Supérieure des Arts Graphiques in Paris, praktiziert und unterrichtet vor allem, wie man eine Form für Papier mit Wasserzeichen herstellt, um dann mit ihr Blätter aus Leinen, Hanf, Baumwolle, ... zu produzieren. Seine zahlreichen Recherchen etrlauben ihm auch, uns in die Färbung und die Leimung von Blättern je nach ihrem Gebrauch einzuführen: Schrift, Zeichnungen, Aquarell, Druck. Seine Ausstellung "Banner im Abgrund" drückt die Vielfältigkeit aus inventarisiert durch sein "Grundlegendes Glossar für die Wappenkunde des Papiers".

Olivier FERAUD
Als Autodidakt in der Restaurierung von Gebäuden hat Olivier FERAUD den Kalk seit seiner Jugend praktiziert, als er mit einem italienischen Maurer arbeitete. Parallel dazu studiert er und wird Lehrer für Mathematikm und Physik an einem technischen Gymnasium. Diese Disziplinen bringen ihm ein neues Licht, um die technischen Grenzen der Materialien zu lösen und sein Gebrauch übt ihn in der Pädagogik. Olivier FERAUD leitet seit 2004 die Gesellschaft "Les Ocres du Temps", spezialisiert auf Putz und Anstrich mit Kalk.

Aboubakar FOFANA
Aboubakar Fofana, in Mali geboren, im Alter von 12 Jahren nach Frankreich gekommen, bietet ein reichhaltiges, auf einem originalen Parcours basierendes Werk. Als Kalligraph und Plastiker begeistert er sich zunächst für die lateinischen Schriften, dann für die aus dem fernen Orient, bevor er die afrikanischen Zeichen und die Textilarbeit entdeckt. Die Färbung auf Pflanzenbasis besetzt folglich das Herz seiner Forschungen bis zu dem Tag, an dem die Begegnung mit dem japanischen Meister Akiyama ihm erlaubt, die Herstellungstechnik der Indigofärbung zu vertiefen. Begierig darauf, Vermittler des altüberlieferten Wissens zu sein, teilt der Künstler heute seine Aktivität zwischen der Kreation und dem Unterricht.
Aboubakar Fofana hat die Ausstellung "Afrika schriftlich" in der Messe des Jugendbuches von Montreuil 1999 realisiert und Kostüme für das Theater geschaffen. Er ist Mitglied der Gesellschaft der Schreiber und Buchbinder in England und Preisträger des Preises Villa Medicis (FRanzösische Vereinigung der künstlerischen Aktion).
Autor des Werkes La Charte du Mandé

Thierry HERBINIERE
In seinem Atelier in den Alpen der Haute-Provence arbeitet er seine polychromen Techniken auf Holz des Interieurs, Objekten des Dekors und des Alltags, denen er ein zweites Leben gibt, indem er sie aus ihrem Gebrauch l¨st, sie rehabilitiert oder restauriert, wobei er sich auf die große Tradition der Farben auf Tierleimbasis und mit Meudonweiß stützt. Diese Objekte erhalten dann Endbehandlungen mit Wachs oder mit Bier in der Tradition der Möbel aus Aix des XVIII. Jahrhunderts.
Technische Tage : Thierry Herbinière leitet im Konservatorium Einführungskurse in die traditionellen polychromen Techniken.

Sylvie HOURNON
Als ehemalige Städterin hat sie ihr Atelier, in dem sie Marmorierung mit Öl praktiziert, in die Pyrenäen verlagert und durchfährt die Straßen Frankreichs, um die treuen Buchbinder und Papierliebhaber zu besuchen, die ihre Klientel darstellen. Sie kreiert Leimpapiere mit gewagten Schriftzügen. Ihre Arbeit wird in mehreren Referenzwerken über das Papier zitiert.
Das Prinzip der marmorierten Papiere ist einfach: die Farben werden auf der Oberfläche eines mehr oder weniger flüssigen pflanzlichen Gummis deponiert. Das Papier wird dann auf die Farbe im Bottich gelegt und sofort wieder herausgezogen und gewässert. Die Papiere mit traditionellen Motiven sind für die Kunstbuchbinder reserviert, können aber auch in der Dekoration von Objekten benutzt werden: Schachteln, Lampenschirmen, ...
Sylvie stellt ebenso Papiere her, die mit den traditionellen Motiven der handgeschöpften Papiere brechen.

Vincent TRIPARD
Kunst und Unternehmen, dekorative Arbeiten: ein Handwerker, der sich auf die dekorativen Techniken des Putzes und der Kolorierung mit Kalk spezialisiert hat:
Putz mit matter oder glänzender Endbehandlung oder in Form des Tadelakts
Stuck und dekorative Tafeln unechter Steine
Malerei zur Nachahmung von Hölzern und Mamor
Im Konservatorium betreut er Einführungskurse zur Anwendung der deorativen Techniken mit Kalk, der dekorativen Techniken der Lasuren und der Perfektionierung des Tadelakts.
Autor der beiden Werke Ocres et peintures décoratives und Ocres et Finitions à la chaux.

Camille VIROT
Raku ist eine aus Japan stammende Keramik (XVI. Jahrhundert), die hauptsächlich, in der reinen Tradition, für die Herstellung von Teeschalen reserviert war. Kürzlich im Okzident eingeführt, interessiert Raku zahlreiche Künstler wegen seiner besonderen Techniken aber auch weil es das Orientalische in sich trägt. Der bekannte Künstler, Camille Virot, wohnt seit 1972 in der Haute Provence und praktiziert seitdem diese Technik.
Camille Virot wird Sie einführen in den kompletten Prozess der Rakuherstellung und interessiert sich im besonderen für die Einflüsse der Materie auf die farbigen Effekte der Emaille und des Glasuren.
Mitautor des Werkes Raku dossier argile, Camille Virot und seine Ehefrau haben die Editions Argile gegründet, die sich auf die Keramiktechniken spezialisiert hat.

CLAUDE YVEL
Zwischen dem XVI. und dem XVII. Jahrhundert wurde die Ölmalerei zu höchster Perfektion gebracht.
Eine besondere Sorge wurde auf die Vorbereitung der Leinwände gelegt, auf die Wahl des Öls und auf die Art, es sikkativ zu machen, auf die Art, Farbe anzureiben, aber auch auf die Begrenzung der Zahl der Farben, Herstellung und Gebrauch des Gel für die Lasuren, die Zubereitung der Firnis... im rationalen Prozess der perfekten Ausführung des Werkes. Die Maler haben nach und nach alle diese Prozeduren aufgegeben und so die Kontrolle und die Anwendung eines altüberlieferten Wissens verloren.
Dieses verlorene Handwerk unterrichtet Claude Yvel, der seine Kunst seit 50 Jahren ausübt und der als Honorarprofessor an der Lu Xun Akademie der Feinen Künste von Shenyang angenommen wurd, in China seit 1983. Er teilt dieses Wissen in dem Buch " Peindre à l'huile comme les maîtres" mit.

Vereinigung zur Wertschätzung des Gips und des Gipssteins
Philippe BERTONE Verwendung von Gips und Gipsstein
Joel PUISAIS Techniken des Marmorstucks
Gisèle TAXIL Dekor auf Gipsplatten

diese Vereinigung bietet an, zur Vergänglichkeit und der Verbreitung des an die Materie gebundenen Wissens zu arbeiten durch das Zusammenfügen der Kompetenzen eine Vielzahl von für dieses Thema empfänglichen Akteure.
Im September 2001 gegründet, wird sie von ehrenamtlichen MItarbeiter geführt. Sereien von Aktionen seit 1997 sind gerichtet auf:
Die Kommunikation, die Sensibilisierung, die Kultur: ein Interesse des ganzen Publikums für die SAusdrücke des Gips, um eine lokale Kultur zu übermitteln. Begleitete Führungen und Umsetzunge von touristischen Rundwegen, Demonstrationen, Konferenzen, Kolloquien und Seminare, Animationen, pädagogische Werkzeuge, Unterricht im Grünen, Jahrbücher, Veröffentlichungen, Videos,...
Die Produktion, die Restaurierung, die Verwirklichung: eine Sensibilisierung für das bauliche Erbe, um ein Bewusstsein seines Wertes zu erhalten und Rettungsmaßnahmen und Umsetzung durch die die Benutzung der traditionellen Techniken zu erreichen. Traditionelle Herstellung von Gipsstein, von Gips ausgehend, der aus örtlichen Brüchen stammt, technischer Rat, Planung und Durchführung von Baustellen, Restaurierung von Dekor und Realisierung von Gipsarbeiten und Mobiliar.
Die Forschung: eine Aktivität, um die Kenntnisse zu vervollständigen und die Wissenschaft von der Materie in den Disziplinen der Archäologie, der Ethnologie,m der Geologie, der Geschichte, ... voranzubringen. Programmierung und Unterstützung von wissenschaftlichen Studien, Anfertigung von Inventaren, Seminaren, Studienreisen.
Professionelle Ausbildung : ein Erlernen der Techniken und des mit dem Gips verbundenen Wissens, um alle Qualitäten des Materials zu erhalten. Ein Unterricht des Erbes und der örtlichen Kultur, um über das Gebiet zu sprechen.

 






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