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Funktion : Industrielles Erbe und Handwerk
P> Wie kann eine alte Ockerfabrik, in einer touristischen Gegend gelegen und einem großen Bauernhof ähnlicher als einer "industriellen Kathedrale" ihren Stein beitragen zum Bauwerk des technischen Erbes?

Das Apter Land, wo die industrielle Ockertätigkeit die heutige touristische Landschaft geformt hat, ist ein außergewöhnlicher Fall. Ohne die Arbeit von Hunderten von Menschen, die Steinbrüche unter freiem Himmel und unterirdische Stollen gegraben haben, würden die Hügel mit Kiefern und Heidekraut nicht die Besucher aus der ganzen Welt anziehen. Aber die Situation des örtlichen industriellen Erbes ist deshalb nicht beneidenswerter als anderswo. Zahlreiche Fabriken, im Zentrum von Apt gebaut, sind abgerissen worden, die Produktionswerkzeuge verschrottet, die Archive verloren. Wir erleben das Ende eines Zyklusses, der zu Beginn des XIX. Jahrhunderts mit der europäischen Industriellen Revolution begonnen hatte. Die Erneuerung der Industrie vollzieht sich nicht in demselben Rhythmus, nicht in denselben Grenzen. Es obliegt unsererder Generation, für unsere Kinder das zu bewahren, was sie ihre Herkunft verstehen lässt. Die Bewusstwerdung ist sehr langsam. Zahlreiche Gegenden, die voon aufeinanderfolgenden wirtschaftlichen Krises schwer betroffen sind, wollen reinen Tisch machen mit ihrer industriellen Vergangenheit. Nach Datar zählte Frankreich 1995 20000 Hektar "industrielles Brachland", davon die Hälfte in der Gegend Nord-Pas-de-Calais ...


Das Handwerk und die Organisationen hervorheben
Wie kann eine alte Ockerfabrik, in einer touristischen Gegend gelegen und einem großen Bauernhof ähnlicher als einer "industriellen Kathedrale" ihren Stein beitragen zum Bauwerk des technischen Erbes?
- Offensichtlich ist in einer Gesellschaft der Information und der öffentlichen Meinung jede Bühne geeignet. Vom industriellen Erbe sprechen, von seiner Problematik, von den Bedrohungen der Zerstörung, Bücher und Dokumente an einem Ort sammeln, der von Besuchern aus anderen Gegenden stark besucht wird, kann zu einer Bewusstseinsbildung beitragen, welche Maßnahmen bei ihnen selbst zu ergreifen sind.
- Die Vielfalt der Aktivitäten, die vom Gebrauch der Pigmente und Farbstoffe betroffen sind, gesattet es, ihre Bedeutung für alle Industrien ans Licht zu bringen: Farben, Papierwaren, Galswaren, Textilien, Lebensmittel- und pharmazeutische Chemie ...
- Im Netz mit anderen alten Industrieplätzen arbeiten, dem Ecomuseum von Creusot, dem des Pays de l'Oise und mit Schutzvereinigungen auf Departementebene wie ASPPIV im Vaucluse, APPIC in Champagne-Ardenne, ist ein weiteres Mittel, die Initiativen anzuregen. An der nationalen Aktion des CILAC (Comité d'information et de liaison pour l'archéologie) teilzunehmen, gibt Kraft und Unterstützung beim Hervorheben des Wertes des industriellen Erbes im allgemeinen.

Für die Farbenindustrie im eigentlichen Sinne, wie die anderen Umbildungen, Erneuerungen und Zerstörungen des Erbes unterworfen, entwickelt das Konservatorium der Ocker solide und langfristige Partnerschaften mit Unternehmen, Verbänden, Vereinigungen und Privatleuten. Die Rettung der Maschinen, der Erinnerungen und des Gewusst-Wie erlaubt, in Roussillon alle Aspekte der industriellen Geschichte der Farben zu vereinen. So haben wir durch den Vermittler Alain Roux von der 'Cité de Sciences et de l'Industrie' den Fundus einer Pariser Drogerie bewahren können, der aus Pigmenten, Farben, Werkzeugen, Lacken und zwei Maschinen zum Mischen der Farben besteht. Das Depot des 'Centre Français de la Couleur' eines Farbmessgerätes und das noch allgemeiner Depot der Vereinigung 'Mémoire des Industries de la Couleur' sind Zeugnisse hierfür. 1986 gegründet hat die MIC unter der Leitung von Jacques Roire das Ziel, Objekte, Maschinen, Plakate, Zeitschriften, Musterproben zu sammeln und zu erhalten, um diese Geschichte nachzeichnen zu können. Eine Zusammenarbeit hat sich zwischen den beiden Organisationen entwickelt, um in Roussillon die Sammlung des MIC zu zeigen und ihre Aktion einem breiten Publikum bekannt zu machen.






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