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Funktion : Empfang

Durch den ersten Kontakt wird der Besucher sich erwartet, angenommen, willkommen geheißen fühlen. Seit 2000 empfangen wir jährlich mehr als 25 000 Besucher, einzeln oder in Gruppen das ganze Jahr hindurch. Die Besichtigung wird begleitet und dauert eine Stunde. Sie begünstigt die Übermittlung von technischen Informationen und regt den Austausch an. Jedes Jahr werden neue thematische Besichtigungen vorgeschlagen.

Gastlichkeit in menschlichem Zuschnitt
Wesentliche Funktion, denn es ist der Nervenendpunkt des Systems. Der erste Kontakt ist entscheidend. Im ersten Kontakt schätzt man den guten Zustand eines Ortes. Jeder, der sich die Mühe gemacht hat, auf dem Parkplatz anzuhalten, aus seinem Wagen zu steigen und in das Konservatorium zu gehen, muss empfangen, willkommen geheißen und informiert werden. Er hat den ersten Schritt gemacht, wir müssen den zweiten tun. Es ist angebracht,ihn zu den Aktivitäten zu leiten, die er wünscht, und ihm die Tür zu denen zu öffnen, die er nicht ahnt. Zahlreiche Kursleiter, Mitglieder oder Partner hat man am Ende einer Besichtigung getroffen. Daher rührt die Bedeutung einer Begleitung und die Notwendigkeit, eine Mannschaft aus dauerhaft Beschäftigten zu haben, die diese Zielsetzung in sich aufgenommen haben. Jeder Angestellte ist mit einem Bereich genauer vertraut (technische Vorbereitung, Kontor-Buchhandlung, Außenräume, Empfang) und alle sichern den reibungslosen Ablauf der Besichtigungen. Die jährliche Öffnung des Konservatoriums und der Saisoncharakter der touristischen Tätigkeit erlaubt im Winter, neue Themen zu studieren und zukünftige Ausstellungen vorzubereiten. Die Qualität des Empfangs kann nur durch den ständigen Zufluss von Informationen und Erfahrungen erhalten werden. An den von den Handwerkern geleiteten Kursen teilzunehmen, benachbarte Unternehmen besichtigen und technische Museen, Spezialisten zu privaten Gesprächen empfangen, Dokumente sichten, dieses sind die Mittel, um unsere Reserven aufzufrischen und zu erneuern, um das Publikum besser zu informieren.

Möge die Information zirkulieren
Der Besuch ist die Einleitung zu allen Aktivitäten des Konservatoriums und zu allen mit seiner Hilfe geförderten Handwerke. Von seinem guten Ablauf hängt das spürbare und von den Besuchern formulierte Interesse ab, deshalb zu kommen und wirkliche Praktiker zu treffen. Nachdem er im Verlaufe einer Besichtigung von einem bis dahin unbekannten oder seit langem gesuchten Produkt hat sprechen hören, wird der Handwerker mit kleinen Mengen fortgehen, um sie auszuprobieren, der Rentner wird seinem Sohn, dem Möbeltischler, davon erzählen, der Künstler wird sich nach der dem Gebrauch des Produktes innewohnenden Symbolik fragen, der Schullehrer wird daraus eine Stunde der wirklichen Entdeckung am Montag für seine Schüler gestalten... Damit eine Praxktik überlebt, muss sie aus dem Anonymen heraustreten, müssen die Menschen sie erproben, müssen einige sie ausüben, damit die Lieferanten der Baisartikel eine ausreichend große Nachfrage vorfinden, um sie weiter zu bedienen. Die Rolle der Besichtigungen ist es, Pisten zu legen, den Prozess des Aufschwunges anzuregen, die Mittel zu verbreiten, erneut Qualitätsverfahren in Erwägung zu ziehen, eine Verbindung herzustellen zwischen denen, die praktizieren und denen, die liefern; denen, die wertschätzen und denen, die praktizieren werden.

Die Handarbeit fördern
Zur Funktion des Empfangs gehört es auch, die handwerkliche Intelligenz, die Technologie der Geste, den der Produktionsarbeit beigemessenen Wert wert zu svhätzen. Diese Gesamtheit des "Gewusst wie", das ein italienischer Lieferant mit einem belustigten Tremolo in der Stimme als "la manoualité" zusammenfasst, ist auf dem Wege, wieder Beachtung zu finden in der Hierarchie der Bereiche professioneller Orientierung. Wir richten uns nach dieser Bewegung, indem wir das Publikum dazu hinführen, den komplexen Parcours vom Rohstoff zur Farbe vom Erwerb bis zum vollendeten Werk kennen zu lernen, dann zu verstehen, um ihn endlich zu schätzen. Diese kämpferische Arbeit, die zum Beispiel in ihrem Bereich die SEMA (Gesellschaft der Ermutigung zu den Handwerken der Kunst) führt, ist ein Mittel, dauerhaft den Zugang zu diesen Gewerken und den Rückgriff auf sie zu fördern. Diese handwerklichen Berufe haben ihre Technologen, ihre Experten, ihre Historiker, ihre Schulen, ihre Meister der Kunst. In Japan verehrt man die lebenden nationalen Schätze, die die Gesellschaft übernimmt, um diese alten Gesten zu vollenden und die treue Beachtung der Gesten der Vorfahren weiter zu tragen, Gesten in den Rang des nationaleen Erbes erhoben. Die Kunst der Arbeit mit der Materie fördern ...
Eine Funktion urbi et orbi
Um die Augen über die in der alten Fabrik Mathieu vorhandenen Praktiken hinaus zu %ouml;ffnen, sieht der Empfang den Besuch anderer Orte vor. Das ganze Jahr über führen wir nach Absprache Besucher zur Gesellschaft der Ocker Frankreichs, in die Steinbrüche von Gargas und in die Fabrik von Apt, deren spezialisierte Klientel die konkrete Realität der Ockerproduktion sehen möchte. Ausbildungszentren, Journalisten, ausländische Architektengruppen werden ebenso seit Jahren zu unseren benachbarten Produzenten begleitet.
Dasselbe geswchieht bei allgemeinen Demonstrationen, die Gegenstand einer weit größeren Kommunikation sind wie die nationalen Tage des Kulturerbes, die vom Kultusministerium organisiert werden, oder die Tage der Offenen Tür in den Unternehmen, die von der Industrie- und Handelskammer des Vaucluse organisiert werden, bei denen wir die Besucher Tour um Tour zu den Kalk-, Sand-, Ockerbrüchen führen, zu dem Kulturerbe, das dem unseren nahe oder von allgemeinem Interesse ist.
Unter dieser Leitlinie begleitet die Mannschaft des Konservatoriums die Besucher in das Dorf von Roussillon und erklärt die farbigen Mauerarbeiten und ihre architektonischen Einzelheiten, oder inden Pfad der Ocker, um die geologische Formation des Gesteins zu beschreiben. Die Augen oberhalb, unterhalb und um das Thema herum zu öffnen hat teil an der Öffnung des Geistes, sowohl der Besucher als auch des unsrigen."






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