Die Praxis des Färbens mit pflanzlichen Farbstoffen entdecken und im weiteren Sinne den Gebrauch der pflanzlichen Stoffe bei den Praktikern der Farbe ...
Seit alter Zeit werden Planzen benutzt, um Woll- und Seidenfäden zu färben und auch Stoffe. Gewisse Farben haben sich als "echte Färbung" erwiesen, d.h. als lichtecht.
Wir haben deshalb einige der Färberpflanzen angebaut wie : die Färberröte für die Rottöne, den Wau, die Kamille, den Ginster, die Scharte, die Goldruthe für die Gelbtöne, den Färberwaid und die Berühmtheit der Färber für die Blautöne. Der Nutzen dieses Gartens ist es, etwa 15 Pflanzengattungen von "großer Färbung" zu unterhalten.
Die Pädagogik dieses Gartens besteht darin, die Praxis des Färbens mit pflanzlichen Farbstoffen entdecken zu lassen und im weiteren Sinne den Gebrauch der pflanzlichen Stoffe ( Gummen, Harze, ...) bei den Praktikern der Farbe. Der Wert dieses Gartens für das Kulturerbe liegt darin, dass er an die Geschichte des Vaucluse erinnert, das auch auf seinem Reichtum an Wasser beruht "Vallis Clausa" und auf seiner Pflanzenproduktion, besonders der der Färberröte und des Wau, von deren reichlichem Gebrauch noch heute die "rue des teinturiers" in Avignon Zeugnis eblegt ... Dieser Garten gibt nicht vor ein Arboretum zu sein oder seltene Pflanzen zu bewahren, er hat eine nützliche Funktion für unsere Ateliers des Färbens und gibt Samen oder Pflanzen der gängigen Sorten je nach Vorhandensein an unsere Mitglieder und an interessierte Liebhaber. Die Annehmlichkeit dieses Gartens : es sind nicht nur die Pflanzungen, es ist ein Garten mit küstlerischen Silhouetten, mit Wappenschilden, mit der Absicht Gäste zu empfangen, und selbst wenn er privat "reserviert" bleibt, man kann ihn betreten, um bei einer begleiteten Führung eine Erklärung zu bekommen.
Ôkhra hat diese Pflanzungen seit 1999 geschaffen , unterstützt von Europa (Leader II) für die Investitionen und vom Nationalpark des Lubéron für die Einrichtung des Projektes. Das Projekt wurde mit Michel Garcia gegründet (der seit dem die Gesellschaft 'Couleur Garance' in Lauris gegründet hat, mit der wir weiterhin zusammen arbeiten). Die Studien, Arbeiten und Farbmusterpaletten wurden von Karin Delaunay geleitet, Textilkünstlerin in Goult, und verwirklicht von der Belegschaft von ôkhra und einigen Praktikanten. Heute findet der Garten seinen jahreszeitlichen Rhythmus und erlaubt täglich, das Interesse unserer Besucher für dieses verkannte Thema zu wecken.
Das Färben im Konservatorium von heute
- Ateliers - Ausbildung Die Ateliers 'Natürliches Färben und pflanzliche Farben : Das Blau (Indigo) und andere Farben - Karin Delaunay Das Rot der Färberröte - Karin Delaunay Das Scharlachrot: die Schildlaus - Karin Delaunay Die Rinden und exotische Hözer - Karin Delaunay Ein seltenes Material: der Purpur - Inge Bösken-Kanold Making pigments with vegetals while dyeing fermentation - Hisako Sumi Vegetal dyeing and shibori : Färben mit Indigo und weitere Techniken - Hisako Sumi Traditionelle Färbetechniken des 'bogolan' - Aboubakar Fofana Herstellung pflanzlicher Tinten - Aboubakar Fofana
- Bibliothek Materiothek
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- Empfang Besichtigungen Den Garten der Färber besichtigen
- Kontor Die färbenden Pflanzen Die chemischen Produkte Die pflanzlichen Lacke Die pflanzlichen Tinten Die Kremer-Pigmente für Body Painting
- Buchhandlung Zugang zurAbteilung Pflanzliche Farben Bücher zum Thema : Le monde des teintures naturelles (Dominique Cardon) Couleurs végétales (Michel Garcia) De la garance au pastel (Michel Garcia)
- Forschung und Kreation Frühlingsschule 2002 : "Die Farbe der Materialien aus chemischer Sicht" Pigments et colorants naturels vus par un chimiste Claude Andary Résumé Les grandes familles de colorants naturels : synthèse historique Dominique Cardon Résumé L'avènement des colorants synthétiques et artificiels Georges Bram Résumé Héliosynthèse SA La voie mévalonique ou voie métabolique des végétaux qui conduit aux caroténoïdes Claude Gudin Résumé La qualité des colorants naturels pour la teinture et la chimie des couleurs au XIXème siècle. Gérard Emptoz Résumé Three organic purple dyes starting from historical point of view Chris Cooksey Résumé Les colorants en peinture Jan Wouters Résumé
Ecole de printemps 1999 : "la couleur ce végétal" Etude de la couleur dans les autres cultures Robert Bougrain-Dubourg Art floral dans l'environnement urbain Philippe Carron Révélation Naturelle de la couleur Robert Chalavoux Résumé Vision colorée de l'abeille Alain Chiron Résumé Colorants naturels dans l'alimentaire Eugène Corcoran Résumé Couleurs microalgues et séduction Claude Gudin L'inspiration végétale dans le motif décoratif par le Musée du papier peint de Riexheim Nymphéas et la cataracte de Claude Monet Philippe lanthony Aromate et couleurs dans la cuisine médiévale française : l'exemple du ménagier de Paris Laurent Rosteau Résumé Normes ou la colorimétrie au service des métiers d'art de Chevreul aux nouvelles technologies Jean-Marc Sauvier Pursuing Indigo around the globe Jenny Balfour Paul Takhelet, le bleu de la bible Inge Bölsken Kanold Une couleur pour la planète bleu Michel Garcia Des expériences du pastel en Hongrie Csokos Györki L'indigo et la pourpre : 5000 ans d'histoire haute en couleurs Rolf Haubrichs Résumé Renouveau du pastel Henry Lambert EZOTAISEI Isatis tinctoria L var yezoensis (Ohwi) Hisako Sumi Redécouverte du bleu Maya Catherine Vieillescazes Résumé
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 Auszug aus den Farbmusterpaletten realisiert von Karin Delaunay für die Materiothek Ôkhra
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